Trend 2022: Podcast als Marketing-Tool

Neben Printmedien oder visuellen Medien, gehört gesprochener oder erzählter Content schon lange zu den wichtigsten Varianten des Wissenstransfers. Wir sprechen darüber, wie du von diesem Trend profitieren kannst.

In diesem Artikel

Zu den beliebtesten Formen von gesprochenem Content gehört wohl der Podcast. Verschiedene Plattformen und Anbieter stellen ihren Nutzern Podcasts zu bestimmten Themen zur Verfügung. Die Bandbreite ist hierbei sehr weit und reicht von Weiterbildung, zu wahren Begebenheiten bis hin zu Stammtischgesprächen. Doch eines haben alle Podcasts gemeinsam, sie übermitteln Content, jederzeit und an jedem Ort. Von dieser Vielfalt und ebenso vielfältigen Nachfragen kannst auch du profitieren!

Wofür steht Podcast?

Das Wort „Podcast“ ist ein Kunstwort. Es setzt sich zusammen aus dem Wort „Pod“ wie in „iPod“ und dem Word „Broadcast“ (Sendung). Getreu dem Motto nomen est omen steht Pod für „play on demand“. Podcast beutet also Sendung auf Abruf.

Typischerweise besteht ein Podcast aus einer Serie von Audio- oder Videodateien, die online auf Plattformen oder über Apps abrufbar sind. Die Episoden können beispielsweise aus Interviews, Erzählungen oder Lectures bestehen. Podcasts erfreuen sich durch die Verbreitung von Smartphones und den Erfolg einiger Podcasts immer mehr an Beliebtheit. Doch das war nicht immer so. Die ersten Podcasts richteten sich an eine kleine Gemeinschaft, die sich eher mit sich selbst als mit aufbereiteten Themen beschäftigt hat.

Podcast hören am Smartphone

Bald waren Musiksendungen, Zeitungen und Zeitschriften unter den Podcast-Anbietern vertreten. Diese boten ihren Nutzern unter anderem aufgenommene Sendungen oder vorgelesene Beiträge. Seit 2005 steigen die Zahlen von Podcasts und Podcast-Anbietern. Podcasts wandelten sich von privaten Sendungen, hin zu immer professionelleren Produktionen. Die steigende Beliebtheit des Mediums zeigt sich nicht nur in den steigenden Nutzern, sondern auch in der Verleihung von Podcast-Awards.

Die Podcast-Szene in Österreich wird hauptsächlich von den Rundfunkanstalten weiterentwickelt. Bisher hat der ORF das größte Angebot an Podcasts. Neben dem ORF bieten auch Printmedien Podcasts an. In Österreich werden Podcasts immer verbreiteter in der Weiterbildung eingesetzt. Ebenso beliebt sind Vorträge oder Expertengespräche zu Themen, Branchen oder Fachbereichen.

Podcast als Marketing-Tool

Podcasts sind ein innovatives Tool mit viel Potenzial, um seine Zielgruppe noch besser zu erreichen. Aus Kundensicht sind gut recherchierte Aufbereitungen mit Unterhaltungswert besonders ansprechend. Ein Podcast sollte mehr einer spannenden Erzählung als einem Schulvortrag ähneln.

Die übersichtliche und angenehm portionierte Aufteilung von oftmals umfangreichen Themen, macht Podcasts zu einem wichtigen Part einer zeitgemäßen Content Marketing Strategie. Doch nicht nur die Betreibung eines eigenen Podcast, sondern auch die themenorientierte Werbeschaltung in einem Podcast können die Reichweite steigern. Da die Werbeeinspielung oftmals mit dem Thema zusammenhängt kann sie nicht nur die Awareness, sondern auch die Kaufbereitschaft steigern.

Momentan hören 27% der Österreicher zumindest einmal im Monat Podcast. Unter den 18-25-jährigen ÖsterreicherInnen hören 17% generell Podcasts. Bei den 26-40-jährigen sind es 69%. (Statistik von www.deloittedigital.at)

Um erfolgreich mit einem eigenen Podcast durchstarten zu können, ist ein Konzept und eine Strategie das A und O. Hier sollte man sich bereits Gedanken zu den Themen, der Erscheinungshäufigkeit und der Aufbereitung des Inhaltes machen. In der Regel ist zu kürzeren Episoden mit einer Länge von 15-30 Minuten zu raten. Bei der Promotion des eigenen Unternehmens ist auf branchenspezifisches Wissen und Anekdoten zu setzen. Ebenso sind Gastauftritte oder Werbeeinschaltungen in bereits etablierten Podcasts anzudenken. Solltest auch du oder dein Unternehmen an einem Podcast interessiert sein, betraten wir dich gerne!

Podcast Plattformen

Sollte der Artikel bereits Interesse am eigenen Podcast geweckt haben, ist es wichtig einen Überblick über die am Markt bestehenden Anbieter und Plattformen zu haben. Namhaft Immobilienfirmen, sowie die WKO bieten bereits Podcasts an. Und seit neustem auch Die Erste Wohnmesse, mehr dazu am Ende des Artikels.

Die wohl bekanntesten Plattformen sind Apple Podcast, Spotify und Google Podcast. Ebenso etabliert sind die Plattformen Overcast, Pocket Casts, RSS Feed und Pocket Addict. Allgemein ist es ratsam auf so vielen Plattformen wie möglich online präsent zu sein. Da mehr Plattformen, mehr Reichweite bringen.

Apple Podcast

Apple Podcast ist eine Streaming Plattform von Apple, über die man Podcast abspielen, hochladen oder downloaden kann. Mit Apple Podcast können auf allen Apple-Geräten Millionen Podcasts weltweit gehört werden. Die zugehörige App ist bei den meisten Geräten bereits vorinstalliert. Android User können in iTunes für Windows oder über Alexa ebenso auf Apple Podcast zugreifen. Wenn man seinen eigenen Podcast im iTunes Store anbieten möchte, braucht man eine Apple ID.

Spotify

Spotify ist ein Audio-Streaming-Dienst aus Stockholm. Spotify bietet Musikstreaming, Hörbücher und Podcasts an. Über Spotify können ebenso mehrere Millionen Podcast on demand abgespielt werden. Die Plattform bietet eine eingeschränkte, kostenlose Version mit ca. 422 Millionen Nutzern (2021) und eine Abo-Version mit ca. 182 Millionen Nutzern (2021) an. Spotify ist sowohl für iOs, als auch für Windows und Android verfügbar.

Google Podcast

Google Podcast ist eine Streaming Plattform von Google LLC., die Plattform wurde 2018 veröffentlicht. Content Creator können über eine eigene Plattform ihre Podcasts einreichen, Daten auswerten und Eigentumsrechte an ihren Werken beanspruchen. Bisher gibt es nur eine Version für Android, somit können Apple User nicht auf Google Podcast zugreifen.

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